Viren & Trojaner
Viren & Trojaner
Viren, der wohl häufigste Grund für System, und viel Schlimmer, finanzielle Schäden. In den späten 80zigerns sowie frühen 90zigern gab es dabei sogar einige Versuche wo Entwickler (umgangssprachlich auch „Coder“, „Scripter“ und „Hacker“ genannt) versuchten große Firmen mit der Sicherheit ihrer Computer und IT-Infrastruktur zu Erpressen. Entsteht durch den Ausfall von Computer, bzw. von elektronischer Hardware und Produktionsanlagen schnell ein Schaden von mehreren Millionen Euro. Bereits um 1990 erreichte ein Virus in den USA einen Schaden in Höhe von ungefähr 100 Millionen US-Dollar nachdem er tausende Rechner lahmlegte.
Im Dezember '86 wurde vom Chaos – Computer – Club der erste Virus der Welt programmiert, der in der Lage war sich über die Bootsektoren bei den damaligen 3,5 Zolldisketten zu verbreiten.
Wenige Jahre später entstand eine neue Gefahr. Die Makroviren! Makroviren werden in Officeprogrammen wie „Word“, „Exel“ oder „OpenOffice“ ausgeführt und sind immer in der Datei versteckt und werden mit dem Start der Datei ausgeführt. Meist mangels Kenntnissen wurden die Sicherheitsabfragen vom Kunden einfach bejaht und so die Viren aktiv. Der Makromodus sollte auch heutzutage immer ausgeschaltet sein, außer man bekommt eine Datei von einer vertrauenswürdigen Quelle geliefert. Doch auch dann sollte man die Datei mittels Virenscanner (Zum Beispiel dem kostenlosen AntiVir) prüfen. Dies erhöht die Sicherheit enorm – auch wenn es eine 100% Sicherheit niemals geben kann. Erschreckend ist auch die Zal das 1999 die Zahl der Makroviren insgesamt 64% ausmachte. Schädlicher waren trotzdem die Bootviren und Trojaner (die teilweise heimlich Geschäftsdaten ausspähte).
Im Jahr 2000 kam es für Monate zu Problemen als der „ILOVEYOU“-Virus veröffentlicht wurde. Der geschätzte Schaden dürfte bis heute ungefähr 40 Milliarden Dollar und mehr ausmachen.
Für das Jahr 1999 ging man von einem Weltweiten Schaden durch Viren von 12 Milliarden Dollar aus. Waren 1990 rund 300 Viren im Umlauf, so waren es 1995 bereits 2000 und im Jahre 2000 insgesamt 16.000 verschiedene. 2008 wurden knapp 60 % aller Angriffe von lediglich 20 Viren verursacht.
Sogut Antivirenscanner auch programmiert sein können – es hilft alles nichts wenn der Virenscanner aus Performancegründen deaktiviert wird. Auch werden das eindringen der meisten Viren durch Fehlverhalten der Nutzer überhaupt erst ermöglicht. Würden Nutzer besser schauen von wo sie etwas herunterladen, oder von wem sie da etwas geschickt bekommen haben würden sich die meisten Virenfälle schon vermeiden lassen.
Auch muss zwangsläufig hierfür JavaScript und ähnliches deaktiviert werden – auch dies erhöht die Sicherheit im Internet enorm.
Ein professionelles Antivirenprogramm wie „Norton Antivirus“ in der aktuellen Version ist auf jeden Fall den Kauf wert, senkt es doch die Gefahr Opfer eines Virus zu werden. Natürlich müssen solche Programme immer aktuell gehalten werden. Denn: Nichts ist teurer als ein kompletter Datenverlust durch Neuinstallation oder Beschädigung.